Die Versicherer schauen genau hin

Aber wir schon vorher – und sogar zwei Mal

1. Vollständige Gesundheitsangaben des Kunden

Schau Dir als Beispiel die angehängten Gesundheitsfragen an (der Fragebogen ist von der WWK).

Sieht so aus, als wäre der Kunde komplett gesund.



2. Patientenquittung

Die Patientenquittung gibt die Krankenhistorie wieder und dokumentiert alle Arztbesuche, die Diagnosen, die verschriebenen Medikamente, etc.

Du siehst sofort, dass der Kunde im Gesundheitsfragebogen oben seine Gesundheit völlig falsch eingeschätzt hat.

Denn die Krankenkasse hat Darmbeschwerden (s. Seite 2 Mitte und Seite 3 unten), eine Sehstörung (s. Seite 2 Mitte und Seite 3 Mitte), Schulterbeschwerden (s. Seite 2 unten und Seite 4 unten) und eine Funktionsstörung am Bein (s. Seite 4 unten) aufgezeichnet.



Menschen machen Fehler, das kann schon mal passieren. Aber im nächsten Kapitel sehen wir, dass das fatal enden kann.

3. Die Folge und wirklich große Gefahr

Wird jemand berufsunfähig, überprüft der Berufsunfähigkeits-Versicherer, ob der Kunde alles korrekt und vor allem vollständig angegeben hat.

Darum sollte man immer alles peinlichst genau angeben. Sonst zahlt man im Zweifel umsonst Beiträge. Denn die Versicherer dürfen bis zu 10 Jahre vom Vertrag bei unrichtigen Angaben zurücktreten. Gemäß §21 VVG sind grob fahrlässige Anzeigepflichtverletzungen 5 Jahre nach Antragstellung verjährt. Vorsätzliche oder arglistige Anzeigepflichtverletzungen sogar erst nach 10 Jahren. Wird man in den ersten 10 Jahren also berufsunfähig, kann das böse enden bei falschen Angaben. Aber auch nachher wird der BU-Versicherer deswegen eventuell versuchen, nicht leisten zu müssen.

4. Warum ist der freie Makler sinnvoll?

So gehen wir als Profis vor, wenn Du Dich gegen Berufsunfähigkeit versichern willst, (was aber wirklich zu 100% Deine Entscheidung sein soll): Wir stellen nirgends sofort einen Antrag. Wenn Dich eine Berufsunfähigkeitsversicherung interessiert, schicke ich Dir einen Fragebogen zu. Füll diesen aus und schick ihn mir zurück. Name und Geburtsdatum brauchen wir nicht. Dann frage ich bei den Versicherern nach, wer Dich wie versichert. Wenn ich dort anonym nachfrage, wird nirgends was gespeichert. Stellst Du einen Antrag, kommt sofort alles in die HIS, dann kennt jeder Versicherer Deine Gesundheitsdaten, der in die HIS schaut. Das ist ein Kardinalfehler, den leider fast alle machen. Und genau da kann ich Dir als freier Berater helfen, da ich bei fast allen Versicherern, außer Debeka, HUK und Cosmos Direkt anonym nachfragen kann. Ein Banker oder ein Versicherungsvertreter kann das nicht. Wie natürlich auch die Privatperson immer den richtigen Namen angeben muss, denn irgendwie muss man ja die Antwort adressieren.

Wenn Du Bekannte / Freunde hast, welche die BU mit unvollständigen Angaben abgeschlossen haben, mache sie gerne auf diese Gefahr aufmerksam. Und / oder leite ihnen diese Homepage weiter. Wenn sie die BU wirklich brauchen und der Versicherer dann auch leistet aufgrund richtiger Kundenangaben, sind die Dir wahrscheinlich ihr ganzes Leben dankbar.

Telefonisch oder auch per E-Mail kann man sehr viel klären.